16 Bit

16 Bit – Changing Minds
Text: Malte Schulze

Elektro und Synth Pop bereichern seit dem legendären Moog Synthesizer die Musiklandschaft. Dank der schnellen Entwicklung der Heimcomputerbranche werden Low-Budget Musikproduktionen in den 80er Jahren möglich. Neben dem Atari 1040ST mit seinem absoluten Kaufargument des eingebauten MIDI-Interfaces buhlt auch der Amiga mit seinem Paula-Soundchip um die Gunst der Musikindustrie.
1986 gab es da Zwei, die eine ganze Ära der Musikgeschichte erhoben: Münzing und Anzilotti.

Studio A von 16 Bit, im Hintergrund die 3,5" Disketten und der eingebaute Atari 1040ST

Studio A von 16 Bit – Im Hintergrund die 3,5″ Disketten und der eingebaute Atari 1040ST (Bild: myspace, 16 Bit)

Ihr eigenes Projekt „16 Bit“ war nur der erste Geniestreich der beiden Frankfurter, die Mitte der 80er zusammen fanden. Wer hätte denn gedacht, dass Snap!, Moses P. und OFF (Sven Väth) durch 16 Bit auf die EmpOHRe gehoben wurden? Zu danken ist den Italienern, die mit der Stilrichtung Italo Disco den deutschen Tanzläden gehörig einheizten. Bei 16 Bit ist es sicherlich die Symbiose aus deutscher Geradlinigkeit und italienischer Empathie, die dem Team auf Treppchen half. Mit einiger Sicherheit ist es aber auch der Heimcomputerindustrie zu verdanken, ohne die heute sicher kein Techno oder Eurodance denkbar wäre.

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Die Equipment-Liste bring es zu Tage, woran sich der Songtext orientiert:
PPG 2,3 (Wave), Akai S 900, Roland MKS-80, Yamaha TX 816, Dynacord Add_one, Roland MSQ 700, Roland SBX 80, Commodore Amiga 500.
Amiga 500! Im Musikvideo sind Grafik-Elemente, z.B. ein fliegendes UFO implementiert. Damals so um 1987 herum war das sicher hohe Technologie. Heute sieht man dem Video das Alter aber an. Trotzdem, oder gerade deswegen, hat es einen Artikel auf unserer Homepage verdient!

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